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Artikel der Kategorie ‘Haus und Garten’

Mit Öko-Gas Geld sparen?

Januar 21, 2011 Von: admin Kategorie: Haus und Garten Noch keine Kommentare →

Oftmals lautet das Argument, warum man nicht auf umweltfreundlichere Energiequellen zurückgreifen will jenes, dass man sich das preislich einfach nicht leisten kann, da „natürlich“ gewonnene Energie einfach seinen (höheren) Preis hat, doch ist dem wirklich so oder kann man mit Öko-Gas vielleicht doch mehr Geld sparen, als man sich das am Anfang gedacht hätte?

Die Kosten - Fakten
Grundsätzlich lohnt sich ein Gastarife Preisvergleich natürlich immer. Oftmals ist es so, dass man einfach einen Vertrag zu schlechteren oder nicht mehr aktuellen Konditionen hat und deshalb einfach mehr bezahlen muss, doch auch ein Wechsel zu Öko-Gas kann sich finanziell gesehen positiv auf den Geldbeutel auswirken. In den größeren Städten sind die Öko-Gas Tarife günstiger, als die herkömmlichen Tarife. Je nach Haushalt kann man sich schon gut und gerne zwischen 50-200 Euro auf ein Jahr gesehen ersparen. Der Grund hierfür ist jener, dass Bio-Gas zu einem gewissen Teil aus den biochemischen Prozessen bei der Gärung von von Bio-Abfall gewonnen wird (Pflanzen und Dünger etc.). Fakt ist auch, dass Gas und da ist auch das normale Gas inbegriffen, deutlich weniger CO2 produziert als die Verbrennung von Erdölprodukten.

Alternative Einsparungsmöglichkeiten
Dennoch muss man natürlich sagen, dass man sich am meisten Geld einspart, wenn man Energie nicht unnötig „verheizt“. Gerade im Winter ist es so, dass man die Heizung gut und gerne mal höher stellt, als eigentlich notwendig. Dabei ist es so, dass man pro Grad die Heizkosten um mehr als 5% senken kann. Da zieht man sich vielleicht lieber einen wärmeren Pullover an. Genauso sollte man in seiner Wohnung oder seinem Haus eine gute Abdichtung bei Fenstern und Türen haben, da dort sehr viel Wärmeenergie verloren gehen kann.

Man sollte sich auch dessen bewusst sein, dass aus offenen Fenstern Wärme entweicht. Aus diesem Grund empfiehlt es sich eher kurz aber intensiv zu lüften, anstatt den ganzen Tag das Fenster nur gekippt zu lassen, während man in der Wohnung die Heizung auf volle Leistung gestellt hat.
Letztendlich ist es aber so, dass man mit Öko-Gas nicht nur seinem Geldbeutel Freude bereitet, sondern auch der Natur.

Biologische Abläufe im Teich

November 22, 2010 Von: admin Kategorie: Haus und Garten Noch keine Kommentare →

Der Stickstoffkreislauf im Teich

Abgestorben Pflanzen, Futterreste, Ausscheidungen der Fische und anderer Lebewesen im Teich, Blütenstaub und alle biologischen Stoffe die ins Teichwasser gelangen werden von Mikroorganismen zersetzt. Das Zersetzen der Biomasse verbraucht Sauerstoff und setzt den in den organischen Stoffen enthaltenen Stickstoff als Ammonium oder auch als giftiges Ammoniak frei. Ammoniak ist fischgiftig. Das Verhältnis von Ammonium zu Ammoniak wird unter anderem vom ph-Wert des Wassers beeinflusst. Über einem pH-Wert von etwa 8,5 wir vermehrt Ammoniak vorliegen und es wird für die Fische gefährlich. Der optimale pH-Wert für die meisten Fische liegt um bei 7–8. Da ein Gartenteich ein künstliches System ist, muss oft mit einem Teichfilter für die richtige Umgebung für diese Prozesse geschaffen werden.

Die Nitrifikation

Ammonium und Ammoniak wird durch „Nitrosifizierer“ oder „Nitritbakterien“, z.B. Nitrosomonas,  zu Nitrit umgewandelt. Dabei wird Ammoniumionen (NH4+) in Nitrit (NO2- ) oxidiert. Nitrifizierer, also Bakterien die Nitrit umbauen, z.B. Nitrobacter, bauen das Nitrit in Nitrat um. Beim Umbau vonAmmoniak zu Nitrit (NO2- ) und weiter zu Nitrat (NO3-) wird Sauerstoff verbraucht.  Nitrosifizierer und  Nitrifizierer sind also aerobe (sauerstoffliebende) Bakterien.

Pflanzen schließen den Kreislauf

Nitrate sind wichtige Pflanzennährstoffe. Die Wasserpflanzen und die Algen nehmen die Nitrate auf und erzeugen Biomasse. Wenn diese abstirbt und zersetzt wird beginnt der Stickstoffkreislauf von vorne.

Hier sehen wir schon das Problem aller künstlichen Teiche und auch einiger natürlicher Seen. Dort wo in das System Teich Stickstoffverbindungen eingebracht wird ohne Biomasse zu entfernen wird sich das System nicht stabilisieren. Biologische Prozesse in Teichfiltern können nur Stoffe umwandeln und nicht verschwinden lassen!

Was passiert wenn der Teich „umkippt“?

Wenn die Nitrate, also der Pflanzendünger, nicht von Wasserpflanzen aufgenommen oder aus dem Teich entfernt werden, und sich immer weiter frei gelöst im Wasser anreichern, kommt es zu einer explosionsartigen Vermehrung der Algen. Sind die Nährstoffe von den Algen weitestgehend in Biomasse eingebunden, kommt es zum Absterben der Algen. Die abgestorbene Biomasse wird von Mikroorganismen zersetzt. Dabei wird nun nahezu aller Sauerstoff im Wasser aufgebraucht. Was wiederum oft zusammen mit gestiegenen Ammoniakwerten zum Absterben der höheren Lebewesen im Teich führt. Dies wird landläufig als „umkippen“ des Teichs bezeichnet.

Was leistet nun der Teichfilter?

Zum einen filtert der Teichfilter im Idealfall Feststoffe aus dem Wasser bevor der Zersetzungsprozess anfängt. Das hilft allerdings nur, wenn diese organischen Feststoffe auch aus dem Wasser entfernt werden. Zum anderen unterstützt er durch Schaffen der idealen Umgebung das Ansiedeln der für den Stoffumbau benötigten Bakterien. Der Teichfilter soll Ammonium in ungiftige Nitrate wandeln. Dafür muss neben den Bakterien auch genügend Sauerstoff vorhanden sein.  Dies kann man mit Sprudlern, Venturidüsen oder Ozonanreicherern erreichen. Weitere Informationen zu Filtern für Gartenteiche und Schwimmteiche finden sich bei Teichfilter Eigenbau.